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Margaret George erzählt in ihrem Roman in eindrucksvoller Weise die Lebensgeschichte der Maria Stuart. Man stelle sich vor: ein kleines Mädchen wird von seiner Mutter getrennt, in ein fremdes Land verschickt und dort erzogen, wo es dann später an ein anderes willenloses Thronkind verheiratet wird. Als kindlicher Königin wird ihm jeder Wunsch von den Augen abgelesen, es ist noch nicht einmal nötig, Anweisungen zu erteilen, das erledigt die Schwiegermutter. Nach dem Rauswurf aus diesem Land soll dieses gerade herangewachsene Mädchen nun in der Lage sein, Entscheidungen zu treffen und "den richtigen Leuten" zu vertrauen. Wann und wie hätte sie das denn wohl lernen sollen ? Es war nur logisch, daß sie psychisch den Kopf (die Übersicht) verlor, bevor sie ihn dann auch physisch verlor. Und trotzdem trug sie alles, was sie erlebte, wahrhaft königlich.
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| Persönliche Meinung: | |||
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Umfangreich, aber niemals langweilig. Margaret George entwirft, wie schon in ihrem Roman Heinrich VIII., ein farbenprächtiges, lebendiges Bild der damaligen Zeit und hat auch hier wieder einen Roman geschaffen, den man nur ungern aus der Hand legt. Volle Punktzahl! |
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| Bewertung: | |||
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| ( * = schlecht / ** = geht so / *** = gut / **** = sehr gut) |