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Im achtzehnten Jahrhundert lebte in Frankreich ein Mann, der zu den genialsten und abscheulichsten Gestalten dieser an genialen und abscheulichen Gestalten nicht armen Epoche gehörte. Seine Geschichte soll hier erzählt werden. Er hieß Jean-Baptiste Grenouille, und wenn sein Name im Gegensatz zu den Namen anderer genialer Scheusale, wie etwa de Sades, Saint-Justs, Fouchés, Bonapartes usw., heute in Vergessenheit geraten ist, so sicher nicht deshalb, weil Grenouille diesen berühmteren Finstermännern an Selbstüberhebung, Menschenverachtung, Immoralität, kurz an Gottlosigkeit nachgestanden hätte, sondern weil sich sein Genie und sein einziger Ehrgeiz auf ein Gebiet beschränkte, welches in der Geschichte keine Spuren hinterläßt: auf das flüchtige Reich der Gerüche. | |||
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| Persönliche Meinung: | |||
| Dieser Roman ist ein Muss ! Der Leser taucht ein in die abartigen,
geistigen Abgründe der Hauptfigur. Zunächst war ich abgestossen, doch
je mehr ich gelesen habe, umso heftiger zog mich dieser Roman in den Bann.... |
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| Bewertung: | |||
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| ( * = schlecht / ** = geht so / *** = gut / **** = sehr gut) |