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Bologna 1552. Mit einem entstellenden Feuermal - für die Inquisition ein Schandmal der Sünde - kommt Carla zur Welt. Um sich von diesem Makel zu befreien, träumt sie davon, eine Medica zu werden. Doch ein Medizinstudium ist ihr als Frau verwehrt. Sie gibt nicht auf. Heimlich besucht sie Vorlesungen an der Universität, wo der charismatische Chirurg Gaspare Tagliacozzi die Kunst der Gesichtsoperationen lehrt. Sie hofft auf seine begnadeten Hände und verliebt sich dabei rettungslos in ihn. Doch Gaspare, der ihre Liebe nur zum Schein erwidert, nutzt ihre Gefühle aus und schickt sie auf eine tödliche Mission ... | |||
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| Persönliche Meinung: | |||
| Eine gekonnt dargestellte fiktive Handlung, die vor einen unglaublich präzise recherchierten historischen Hintergrund gestellt wurde. Man sieht die Bilder förmlich vor sich, kann sie genau vorstellen, wie es damals zugegangen sein muss. Die Hauptfigur Carla wächst dem Leser schnell ins Herz und man taucht förmlich ein, in eine dichte Handlung, die den Leser über die mehr als 600 Seiten an das Buch fesselt. Spannung wird von Beginn der Handlung aufgebaut und über die doch recht vielen Seiten nicht nur gehalten, sondern ständig durch wechselnde detaillierte Handlungs- und Charakterbeschreibungen erweitert. Ich kann das Buch jedem, der historische Romane mag an Herz legen und vergebe volle Punktzahl, für diesen bunt schillernden Roman, der in einer Zeit spielt, in denen es für Frauen alles andere als einfach war ... |
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| Bewertung: | |||
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| ( * = schlecht / ** = geht so / *** = gut / **** = sehr gut) |