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Eine anrührende Familiengeschichte in den Farben des Nordens Der Duft frischgemahlenen Kaffees, Würfelzucker, der auf der Zunge zergeht, ein hartes Stück Hefezopf, in Milch getunkt: die Autorin beschreibt in ihrem ersten Roman das Leben einer einfachen Familie im Schweden der 30er Jahre - eine Welt voller Zauber und Sinnlichkeit und dem Traum vom großen Glück. Jedesmal wenn Dora aus Stockholm zu Besuch kommt, ins kleine rotgetünchte Haus ihrer Kindheit, umgeben von sanften Hügeln voller Wacholder, ist es ein besonderer Tag. Dann bringt sie nämlich lauter Geschenke mit: Zucker und Bonbons oder Kaffee in gemusterten Blechdosen. Auch Nancy, die jüngste Tochter der Familie, bewundert und beneidet ihre Schwester - schließlich hat sie es geschafft, das Leben voller Entbehrungen hinter sich zu lassen und in die Großstadt zu ziehen. Und doch spürt die stille Nancy, dass Dora ihnen allen etwas verheimlicht: Was bedeutet zum Beispiel der geheimnisvolle braune Koffer, den sie eines Tages mitschleppt? Und warum weint sie manchmal so unvermittelt? Und dann, an einem lauen Herbsttag, als Nancy gerade von der Schule nach Hause kommt, passiert es: ein Anruf aus Stockholm. Dora ist krank, sehr krank. Schließlich kommt die tragische Wahrheit ans Licht.
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| Persönliche Meinung: | |||
| Eine wirklich ansprechende Story, in schöner Sprache geschrieben. Die Autorin weiss, mit Worten umzugehen, ist eine brilliante Erzählerin. Leider sind nur wenige Dialoge enthalten, was mir nicht ganz so gut gefällt. Deshalb keine 3 vollen Punkte. Dies ist allerdings Ansichtssache, denn ich kenne einige Leseratten, die es mögen, wenn voller Poesie und arm an Dialogen geschrieben wurde :-) | |||
| Bewertung: | |||
**/*** |
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| ( * = schlecht / ** = geht so / *** = gut / **** = sehr gut) |