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Ein schillerndes Epos über ein exotisches, zerrissenes Land, in dem Glück und Tragik eng beieinander liegen. China im Jahre 1919. Die zwölfjährige Ma Li ist mit ihrer Schwester Lingling bei Verwandten untergekommen. Ihren Vater hat sie nie kennengelernt, ihre Mutter ist verhungert. Ma Li muß in einer Herberge schuften, bis ein zwielichtiger Mann auftaucht und die beiden Schwestern nach Shanghai mitnimmt. Doch der vermeintliche Retter erweist sich als Mädchenhändler. Er möchte die schöne Ma Li an ein Bordell und die Zwergin Lingling an einen Zirkus verkaufen. Die Mädchen haben Glück im Unglück: Madame Lin, die zahlreiche Bars und Bordelle betreibt, sieht in Ma Li nicht nur die Tochter, die sie nie gehabt hat, sondern auch die Chance, in die bessere Gesellschaft der Stadt aufgenommen zu werden. In einsamen Stunden träumt Ma Li vom Jadepalast, dem Ort der ewigen Schönheit, von dem ihre Mutter einst erzählt hat. Eines Tages, schwört sie sich, wird sie mit ihrer Schwester in einem solchen Palast wohnen. Mit Mut und Geschick macht sie sich daran, ihren Aufstieg zu planen. Raymond A. Scofield erzählt vom Leben einer Frau, die ihrem großen Traum folgt. Gleichzeitig gelingt es ihm, die wechselvolle chinesische Geschichte eines ganzen Jahrhunderts nachzuzeichnen. Eine faszinierende Saga um Liebe, Macht und den Glauben an die eigenen Visionen. »Unsere Mutter hat uns oft vom Jadepalast erzählt. Nur wenige Menschen haben ihn bisher betreten. Es ist ein Ort des ewigen Lebens und der Schönheit.« | |||
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Persönliche Meinung: Dieses Buch hat mich von Beginn an gefesselt! Als Leser fühlt und leidet man mit den Hauptfiguren, die durch ein unsichtbares Band miteinander verbunden sind und, obwohl sie vollkommen unterschidliche Ziele haben, immer wieder zusammentreffen. Man wird auf anschauliche Weise hinein gezogen, in diese vielschichtige Geschichte, die sehr raffiniert aufgebaut ist. Ausserdem werden dem Leser 100 Jahre der chinesischen Geschichte auf eine sehr ergreifende Weise Nahe gebracht . Höchte Punktzahl! |
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