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Jutta Wilke 320 Seiten ISBN-10: 9783815753057 ISBN-13: 978-3815753057 Alter: 10 -11 Jahre € 14,95 Verlag: Coppenrath
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Inhalt: Wie verwunschen wirkt das alte Kloster im sanften Licht des Mondes. Doch Nele ahnt, dass hinter seinen dicken Mauern ein Geheimnis lauert, das eng mit dem plötzlichen Verschwinden ihres Vaters verknüpft ist. Entschlossen, das Rätsel zu lösen, stellt sie sich zusammen mit ihrem Freund Flavio den dunklen Kräften des Klosters entgegen. Persönliche Gedanken:
Kapitel 1 zeigt uns dann die Gegenwart. Als Leser ist man rasch mittendrin und auch wenn einiges (für mich! ... für die Zielgruppe u.U. überhaupt nicht!!) durchschaubar war, so war dennoch ein gekonnt gewobener Spannungsbogen vorhanden. Die Handlung ist stimmig, auch den Lesern ab 10 dürfte es nicht schwer fallen, ihr zu folgen und den Sinn der Story zu verstehen. Liebevoll gezeichnete Charaktere (der Bösewicht darf natürlich auch nicht fehlen) und immer wieder auch die Auseinandersetzung mit Trennung, denn Nele leidet unter der Trennung ihrer Eltern. Als Leser kann man ihre Gefühle und Ängste sehr gut nachvollziehen und sich mit ihnen identifizieren. Was ich sehr gut finde: Nele hat nicht nur Stärken, sondern auch Schwächen, wirkt somit sehr authentisch, für ihr Alter hier und da aber auch recht reif. Ohne den Leser zu verwirren wechselt die Autorin immer wieder von der Gegenwart in die Vergangenheit und obwohl ziemlich bald klar ist, wer der Bösewicht ist, bleiben die Hintergründe lange genug im Dunkeln und es gilt, zu rätseln und zu spekulieren. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und somit leicht gehalten. Passend für ein Buch für Leser ab 10 Jahre. Das Cover hat mir auf Anhieb gefallen. Sowohl von der dezenten Farbgebung, als auch vom Motiv her. Allein das Cover hat ausgereicht, um meine Neugier auf dieses Buch zu wecken. Als ich es dann endlich in den Händen hielt, passte das Gefühl, das sich einstellte zur Vorfreude und diese wandelte sich dann beim Lesen um, in ein zufriedenes, sattes Gefühl. Die Autorin Geboren am 7. März 1963 wuchs sie in Ronneburg auf, einem kleinen Dorf am Fuß einer alten Burg. Ihre Berufswünsche während der Schulzeit waren so vielfältig wie das Leben. Sie wollte Zoodirektor werden oder mindestens einen Zoobesitzer heiraten, sie wollte Missionarin werden (der Reisen wegen), träumte von einer Schauspielausbildung und büffelte Latein und Griechisch, um Theologie studieren zu können. Sie strebte eine Karriere als Journalistin an und veröffentlichte schon damals kleine Texte in unserer örtlichen Tageszeitung. Der Redakteur einer größeren Zeitung riet ihr vorab zu einem "vernünftigen" Studium, so dass sie schließlich nach meinem Abitur Jura studierte. Anschließend arbeitete sie 12 Jahre als Rechtsanwältin, bevor sie ihre Robe endgültig an den Nagel hängte.
Bewertung:
****( * = schlecht / ** = geht
so / *** = gut / **** = sehr gut |