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Heinrich VIII ist allgemein nur als machthungriges, zügelloses und frauenfeindliches Monster bekannt. Um so überraschender , daß sich Seite um Seite zunächst Verständnis und letztlich sogar echte Sympathie zu dem großen Tudor König entwickelten kann. Margaret George beschreibt in ihrem Roman fesseld das Leben eines zweitgeborenen, mehr oder weniger nutzlosen Sohnes, für den das Schicksal Höheres vorgesehen hatte. Ein Mann, der eine tiefkatholische Erziehung genoß um eine klerikale Karriere zu machen und dann 17jährig England regierte. Die Geschichte eines Mannes, dessen Leben durch Leistungsdruck, Selbsstzweifel und Einsamkeit geprägt war und der letztlich in Selbstmitleid zerfloß.
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| Persönliche Meinung: | |||
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M. Georges Art der Beschreibungen gibt dem Leser das Gefühl mitten im
Geschehen zu sein. Plötzlich ist man in London im Jahre 1536 und fängt
an mitzufühlen - fiebert mit den Romanfiguren mit. Ich konnte das
Buch nicht aus der Hand legen, und hätte ich in meiner Bewertungsskala
5 Sterne zu vergeben, so würde dieser Roman 5 Sterne bekommen. |
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| Bewertung: | |||
**** |
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| ( * = schlecht / ** = geht so / *** = gut / **** = sehr gut) |