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Modern, ungebunden, erfolgreich -- die Architektin Katarina könnte Modell stehen für die junge Schwedin von heute. Doch dann wird sie ungeplant schwanger von ihrem amerikanischen Lover Jack. Der rastet aus, als er davon erfährt, und schlägt Katarina krankenhausreif. Von diesem Zeitpunkt an ist alles anders in Katarinas Leben: Tief vergrabene Erinnerungen an ihre Kindheit kommen an die Oberfläche. Auch ihr Vater hatte ihre Mutter geschlagen, über Jahre hinweg, immer und immer wieder. Wieso nahm ihre Mutter Elisabeth, eine eigentlich starke, intelligente und unabhängige Frau, dies so lange und ohne Gegenwehr hin? Ist vielleicht nicht nur der Hang zur Gewalt, sondern auch der zum Ertragen von Gewalt erblich? Katarina spürt, dass sie erst die Geschichte ihrer Mutter kennen lernen muss, um ihre eigene zu verstehen und zu bestimmen. Nach Jahren der Distanz bauen ausgerechnet die Schläge von Jack wieder eine Brücke zwischen Mutter und Tochter.
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Persönliche Meinung: Ein aufwühlendes und absolut süchtig machendes Buch . Auch nach dem Lesen war ich mit der Thematik. "Opfer sein und bleiben? Ist das Verhsltensmuster, welches aus der Kindheit kommt und mich zu dem macht, was ich bin, abzuändern? Wieso bin ich so, wie ich bin?" noch lange beschäftigt. Der Roman rüttelt auf und gibt Denkanstöße in eine Richtung, die man im täglichen Leben nur allzu oft ausser Acht lässt. Ich mochte dieses Buch nicht aus der Hand legen und kann es von Herzen weiter empfehlen! |
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